Die Balance zwischen Loslassen und Festhalten
Ob wir uns Pausen gönnen oder sie immer wieder übergehen – das hat viel mit unseren Gewohnheiten zu tun. Manches fällt uns leicht. Anderes entgleitet uns, ohne dass wir genau wissen warum.
Dazwischen liegt der Raum, in dem Gleichgewicht entstehen kann.
Nicht als Zustand, den man einmal erreicht und dann hat. Als tägliches Hinspüren. Was braucht es heute? Wo bin ich zu viel? Wo halte ich zu wenig?
Balance ist keine Leistung. Sie bewegt sich – wie eine Welle, die kommt und geht.
In der Natur: Ausgleich gestalten
Geh in den Wald oder in den Garten. Such dir einen Ast, einen Stamm, einen Baumstumpf.
Und dann gestalte – mit dem, was du findest. Moos, Blätter, Steine, Zweige. Kein Plan, kein Ziel. Nur der nächste Impuls.
Möchtest du etwas verändern – oder lieber lassen? Was entsteht, wenn du spielerisch eingreifst? Beobachte, was in dir dabei vorgeht. Wie fühlt sich Balance im Tun an?
Gib deinem Werk einen Namen. Und dir einen Künstlernamen.
Im Journal: Reflexion in kleinen Fragen
Was hat heute Balance gebracht?
Wo war ich im Einklang mit mir – und wo nicht?
Was darf bleiben? Was darf sich verändern?
Lass die Antworten kommen – in Worten, in Bildern, oder einfach so wie sie sind.
Kreativ: Ein Mandala aus Naturmaterialien
Gleichgewicht ist die Kunst, zwischen verschiedenen Lebensbereichen zu pendeln. Zwischen Aktivität und Ruhe. Zwischen Geben und Nehmen.
Leg ein kleines Mandala aus dem, was du draußen findest. Wähle Elemente, die sich gegenseitig ergänzen – hell und dunkel, weich und fest, schwer und leicht. Arrangiere sie so, dass es sich für dich rund anfühlt.
Was wirkt ausgewogen? Was zieht die Aufmerksamkeit auf sich? Was liegt einfach da?
Balance ist kein Ziel. Sie ist der Weg dorthin – immer wieder neu.
Dieser Beitrag ist Teil der Serie „Meistere deine Pause". Hier findest du alle Themen auf einen Blick.
Wegzeichen - Post von mir
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