Was wäre, wenn dein Leben gerade eine Landschaft wäre?
Alles beginnt mit einem Wort.
Wenn ich die Idee zu einem neuen Artikel habe, beginne ich meist mit einem sogenannten Cluster. Auf diese Methode bin ich vor vielen Jahren durch das Buch „Garantiert schreiben lernen“ von Gabriele Rico gestoßen.
Dabei steht ein Wort in der Mitte eines Blattes. Von dort aus entstehen weitere Begriffe, Gedanken und Assoziationen. Sie verzweigen sich in unterschiedliche Richtungen und führen nicht selten an einen ganz anderen Ort, als ich zu Beginn erwartet hätte.
So begann auch diese Geschichte.
Mit einem Cluster zum Thema Stress.
Eine Landschaft entsteht
Ich bin ein visueller Mensch. Wenn ich ein Bild sehe, erkenne ich oft Zusammenhänge, die sich mit Worten nur schwer beschreiben lassen.
Bei einem Kreativ-Workshop lernte ich allegorische Landkarten kennen. Die Idee, Gedanken als Landschaft zu zeichnen, ließ mich nicht mehr los.
Als ich mein Cluster zum Thema Stress betrachtete, begann ich zu skizzieren.
Aus den Begriffen wurden Bilder.
Der Stress bekam die Gestalt eines Drachen. Aus Entscheidungen wurde ein Wasserfall. Aus Klarheit ein See.
Mit jedem Strich kamen neue Orte hinzu. Ohne Plan entstand eine Landschaft, in der plötzlich alles miteinander verbunden war.
Der Weg des Inneren Kompasses
Die einzelnen Orten verbanden sich zu einem Weg. Je nachdem, welche Richtung man einschlägt, führt die Reise durch andere Gebiete der Karte.
Beim Betrachten der Zeichnung fiel mir etwas auf.
Seit Jahren begleite ich Menschen mit dem Inneren Kompass.
Für mich war der Innere Kompass lange ein Bild für innere Orientierung.
Jetzt lag die dazugehörige Landschaft vor mir.
Auf einmal erkannte ich: Diese Landschaft zeigt den Weg des Inneren Kompasses. Sie gibt keine Richtung vor. Sie lädt dazu ein, den eigenen Weg zu entdecken.
Warum eine Landkarte?
Erst als die Zeichnung vor mir lag, verstand ich, warum sie mich so faszinierte. Dabei hatte ich sie selbst gezeichnet.
Wenn wir mitten in einem Übergang stehen, verlieren wir leicht den Überblick. Gedanken, Gefühle und Möglichkeiten liegen durcheinander.
Alles scheint gleichzeitig wichtig zu sein.
Bevor wir entscheiden können, wohin der Weg führt, braucht es eine andere Frage:
Wo bin ich gerade?
Genau dabei hilft eine Landkarte.
Sie macht den eigenen Standort sichtbar. Von dort aus werden Wege erkennbar. Zusammenhänge, die vorher kaum greifbar waren, werden sichtbar.
Verschiedene Wege durch dieselbe Landschaft
Jeder Mensch beginnt seine Reise an einem anderen Ort.
Manche stehen gerade am Wasserfall der Entscheidungen.
Andere begegnen immer wieder ihrem Stress-Drachen. Wieder andere sehnen sich nach dem See der Klarheit oder nach einem Platz zum Durchatmen.
Es gibt keinen Weg, der für alle passt.
Genau das wurde mir beim Zeichnen der Landkarte bewusst.
Auch meine NaturVital-Angebote sind unterschiedliche Wege durch dieselbe Landschaft. Sie beginnen an verschiedenen Orten und begleiten Menschen in unterschiedlichen Situationen.
Die wichtigste Frage bleibt dabei immer dieselbe:
Wo bin ich gerade?
Denn genau dort wird der nächste Schritt sichtbar.
Jede Reise beginnt mit einer Standortbestimmung.
Der NaturVital Wegweiser unterstützt dich dabei, deinen eigenen Standort zu entdecken. Mit Fragen, kleinen Impulsen und einer Checkliste machst du dich auf den Weg – Schritt für Schritt, in deinem eigenen Rhythmus.
Wegzeichen - Post von mir
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